Dafür dann aber gleich solang bis alle eingeschlafen sind. So ungefähr muss man sich die Weihnachtsübernachtung der Waldwölfe vorstellen. Klar passiert da auch noch mehr als nur Film schauen aber im Grunde ist das dann doch der Hauptteil. Freitag Nachmittag vor Weihnachten ging es los. Nach dem das Gepäck verstaut war bekamen die Sipplinge der Waldwölfe ein GPS-gerät in die Hände gedrückt. Damit galt es Koordinaten anzulaufen und an diesen angekommen kleine Rätsel oder Aufgaben zu lösen um die nächsten Koordinaten zu erhalten. Nach 4 km im Nieselregen erreichten alle die eingeheizte Lagerhalle in Hattenhofen, welche als Unterkunft für die Filmnacht diente.

Doch bevor es soweit war musste erstmal alles andere erledigt werden. Gemeinsam wurde das Abendessen zubereitet, aus Paletten eine große Tafel für alle 14 Teilnehmer gebaut, Beamer und Anlage aufgebaut und die Schlafsäcke vorbereitet. Der erste Film lief dann gegen 20 Uhr. Passend zur Weihnachtszeit einigte man sich auf Kevin allein in New York und setzte sich zum Ziel möglichst viele weitere Filme aus der mitgebrachten Sammlung anzuschauen. So ganz ging das dann allerdings doch nicht auf. Bereits beim zweiten Film (Madagaskar 2) vielen die Ersten in einen tiefen Schlaf und das der dritte und letzte Film in der Mitte abgebrochen wurde bekamen dann nur noch die Mitarbeiter und weniger als eine Handvoll der Kinder mit.  Heißt ab halb 1 waren alle im Bett und dank Rolladen kam auch keiner vor halb Neun aus seinem Schlafsack wieder heraus. Nach einem Ausgiebigen Frühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen und dem Aufräumen und Putzen der Halle ging dann auch für die Waldwölfe das Pfadijahr 2017 zu Ende.