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Frühjahrsputz

 

Das Telefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Kind und entschuldigt sich dafür, dass er erst gerade mitbekommen hat, dass wir Putzen und Aufräumen wollen und bittet darum nachkommen und mithelfen zu dürfen. Ein Szenario von dem die meisten Eltern vermutlich träumen wird bei uns wahr. Wie genau man Kinder dazu bringt freiwillig aufzuräumen ist unser Betriebsgeheimnis. Nur soviel sei verraten, es hat unter anderem mit Essen zu tun. Und so sind es am Ende fast 20 helfende Hände die Holz sägen, spalten und stapeln, kaputte Bänke richten und Neue bauen, Müll einsammeln und was sich davon entsorgen lässt auf den Wertstoffhof bringen. Und das obwohl es sich bei dem Müll nicht mal um den eigenen handelt sondern im Laufe der Zeit von anderen dort hinterlassen wurde.

Nach 7 Stunden Aufräumen sind sich Alle einig: es hat sich gelohnt mit anzupacken. Wir haben einiges geschafft. Der Ein oder Andere, dank des guten Wetters, sogar sich den ersten Sonnenbrand des Jahres einzufangen. Jetzt müssen wir nur noch drauf hoffen, das es sauber bleibt.

 

Casino

Nicht ganz so gut besucht wie das Zeller Funkenfeuer aber trotzdem sehr spaßig ging es zur selben Zeit beim Casinoabend der Pfadfinder in Göppingen zu. Zu diesem waren wir nämlich von unserem Partnerstamm in Göppingen eingeladen worden. Als Auftakt zum Abend gab es erst Mal ein paar Gruppenspiele und ein gemeinsames Abendessen zum gegenseitig kennen lernen. Frisch gestärkt mit Hotdogs und mit neu kennengelernten Spielkameraden ging es dann gegen 20 Uhr an das Besetzen der Spieltische. Gespielt werden konnte von Roulette und Black Jack bis hin zu Casino untypischen Spielen wie Kniffel und Mau Mau. Auf jeden Fall war für jeden etwas dabei bei dem er sein Talent im vermehren seines Spielgeldes beweisen konnte. Wer dennoch vom Pech verfolgt wurde hatte beim Dartspielen die Chance ohne Einsatz an neue Münzen zu kommen. Mit diesen konnte man dann weiter zocken oder sich an der Bar einen von vielen leckeren Cocktails holen. Viel zu schnell ging der Abend für uns leider zu Ende und wir verabschiedeten uns von den Göppingern welche die Nacht dort verbrachten und im Gegensaz zu uns erst am nächsten Morgen heimgingen. Das nächste Mal werden wir dann vermutlich auch mit übernachten.

Schlittenfahren mit Hindernissen

Nach dem die Schneelage bei uns im Ort leider eher zu wünschen übrig lässt, ging unser erster Stammesausflug dorthin wo man wirklich Schlittenfahren kann; ins Allgäu. Schnee ohne Ende, Ein Lift der ein mit samt Schlitten an den Start bringt, von Start bis Ziel über 5 km Rodelstrecke, also über 30 min am Stück mit dem Schlitten Berg abfahren, super Wetter, hammer Aussicht ,… Ok nicht Ganz. Es hat zwar nicht geregnet, sondern war einfach nur sau kalt und sehr neblig, was die Aussicht auf maximal 5 Meter beschränkte. Also gerade genug um grob zu erkennen wann die Strecke eine Kurve macht oder um spontan auftauchenden Hindernissen ausweichen zu können. So musste durch aus bei den Abfahrten regelmäßig Zwischenstopps gemacht werden um zu kontrollieren ob auch alle richtig abgebogen sind. Mittags gab es eine große Vesperpause auf dem Gipfel. Wie die Aussicht vom Mittag – so der Name des Berges – ist konnten wir allerdings nur an Hand verschiedener Plakate und Flyer erahnen. Selbst beim Liften konnte manStellenweiße weder Boden, Bäume, geschweigenden den Vordermann sehen. Nichtsdestotrotz war es trotzdem ein gelungener Sonntag bei dem jeder von uns immerhin fast 50 km Schlittengefahren ist.

Waffeln

 

Der Jahresauftakt begann in beiden Sippen eher gemütlich. Mit einer Mischung aus Spiele, schnitzen, zusammensitzen, reden und was zu Essen. In diesem Fall mit Waffeln frisch vom Lagerfeuer. Wie das geht? ganz einfach:

 

Man nehme:

125g Butter, 1/2 Tasse Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz und 4 Eigelb und verrühre alles zu einer schaumigen Masse.

Anschließend gibt man Abwechseln 1/4 Liter Milch und 250g Mehl + ein TL Backpulver und etwas Zitronenschale hinzu.

Zum Schluss nur noch die 4 Eiweiß steif schlagen und unter den restlichen Teig heben.

 

Denn Teig dann Löffelweise auf die Gusseiserne Waffeleisen geben und diese für wenige Minuten in ein Lagerfeuer mit viel Glut legen. Mehrmals wenden, fertig

Zum Schluss nach belieben ergänzen. Bewährt haben sich: Apfelmus, Puderzucker, Zimt und Zucker, Nutella, Marmeldade, ….

 

Einmal im Jahr Film schauen ist OK

Dafür dann aber gleich solang bis alle eingeschlafen sind. So ungefähr muss man sich die Weihnachtsübernachtung der Waldwölfe vorstellen. Klar passiert da auch noch mehr als nur Film schauen aber im Grunde ist das dann doch der Hauptteil. Freitag Nachmittag vor Weihnachten ging es los. Nach dem das Gepäck verstaut war bekamen die Sipplinge der Waldwölfe ein GPS-gerät in die Hände gedrückt. Damit galt es Koordinaten anzulaufen und an diesen angekommen kleine Rätsel oder Aufgaben zu lösen um die nächsten Koordinaten zu erhalten. Nach 4 km im Nieselregen erreichten alle die eingeheizte Lagerhalle in Hattenhofen, welche als Unterkunft für die Filmnacht diente.

Doch bevor es soweit war musste erstmal alles andere erledigt werden. Gemeinsam wurde das Abendessen zubereitet, aus Paletten eine große Tafel für alle 14 Teilnehmer gebaut, Beamer und Anlage aufgebaut und die Schlafsäcke vorbereitet. Der erste Film lief dann gegen 20 Uhr. Passend zur Weihnachtszeit einigte man sich auf Kevin allein in New York und setzte sich zum Ziel möglichst viele weitere Filme aus der mitgebrachten Sammlung anzuschauen. So ganz ging das dann allerdings doch nicht auf. Bereits beim zweiten Film (Madagaskar 2) vielen die Ersten in einen tiefen Schlaf und das der dritte und letzte Film in der Mitte abgebrochen wurde bekamen dann nur noch die Mitarbeiter und weniger als eine Handvoll der Kinder mit.  Heißt ab halb 1 waren alle im Bett und dank Rolladen kam auch keiner vor halb Neun aus seinem Schlafsack wieder heraus. Nach einem Ausgiebigen Frühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen und dem Aufräumen und Putzen der Halle ging dann auch für die Waldwölfe das Pfadijahr 2017 zu Ende.

Badeausflug

Mit etwas mehr Wasser als die Tigermücken kamen am Samstag die Waldwölfe in Kontakt. Es stand mal wieder ein Sippenausflug an. Morgens um 8 Uhr ging es los nach Neckarsulm in das Erlebnisbad AquaToll. Die Fahrzeit von einer guten Stunde reichte genau aus um in Ruhe Asterix und Obelix zu hören und nochmal Energie für das Bad zutanken. Als einer der Ersten im Bad wurde sofort die Wildwasserrutsche erobert. Eine Rutsche die dem Wasserlauf eines Wildwasserflusses nachempfunden ist und eine dementsprechend reißende und starke Strömung hat. Natürlich hat das Bad noch deutlich mehr zu bieten; Whirlpools, Piratenlandschaft, Thermal- und Tobebecken, Röhrenrutsche, Dampfbad und vieles mehr. Jedoch konnte nichts davon längere Zeit von der Rutsche ablenken. Ein Glück für das Mitarbeiterteam; immerhin gab es so pfadfinderfreie Bereiche, in denen man nicht Gefahr lief getunkt zu werden. Zwischendurch wurde dann noch das hauseigene Kiosk für eine kleine Verschnaufs- und Essenspause genutzt. Vier Stunden nach Einlass ging es allerdings leider schon wieder zurück. Sauber und mit dem ein oder anderen blauen Fleck mehr waren sich am Ende alle einig: Sollten wir mal wieder hingehen, dann kaufen wir uns Tageskarten.

Kürbissuppe

Sie ist wieder da. Die Zeit in der man nachts vor den Haustüren leuchtende Fratzen sieht. Die Einen können es kaum erwarten die Anderen sind strickt dagegen. Ganz egal ob wir nun Helloween oder Reformationstag feiern; Kürbis schnitzen ist einfach toll. Und somit verbrachten die Waldwölfe die letzte Sippenstunde vor den Herbstferien damit Ihre eigenen Kürbisgeister zu erschaffen.

Um nicht ganz soviel Abfall zu hinterlassen wurde ein Teil der Kürbisreste zu Suppe verarbeitet. Und da wir net immer nur über unsere Arbeit berichten wollen gibtd es deshalb an dieser Stelle nun unser

 

 

 

Kürbissuppenrezept:

  1. Zwiebel fein würfeln und Andünsten.
  2. Hokkaido-Kürbis waschen, putzen und die Kerne mit einem Löffel entfernen.
  3. Kürbis grob würfeln (Ja die Schale des Hokkaido kann man essen) und mit zu den Zwiebeln geben und andünsten bis es Farbe hat
  4. Mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Thymian und Fleischbrühpulver würzen
  5. 300 ml Wasser und 200 ml fettarme Milch zugießen und aufkochen.
  6. Zugedeckt bei mittlerer Glut 20 Min. kochen lassen.
  7. Suppe fein pürieren, nochmals abschmecken und etwas Zitronensaft dazu fertig.
  8. Mit Cream Fresh und Kürbiskern-Öl servieren

Guten Appetit

Proben für den Ernstfall

Wer viel und gern Draußen unterwegs ist, mit dem Feuer spielt und/oder mit scharfem Werkzeug arbeitet, läuft natürlich Gefahr sich auch mal zu verletzen. Wie gut das Ganze ausgeht hängt unter anderem auch davon ab wie und wie schnell die Verletzung versorgt wird. Die Waldwölfe beschäftigten sich deshalb die letzten zwei Wochen mit dem Thema Erste Hilfe. Weiterlesen

Hajk mit Halstuchübergabe

Pünktlich zum Abmarsch um 16 Uhr kam der Regen. Eher ungeschickt wenn man vor hat wandern zu gehen. Erst recht wenn man zwei Tage Wandern und die Nacht im Freien verbringen will. Aber was ein richtiger Pfadfinder ist lässt sich von sowas nicht aufhalten. So wurde im Schutze eines Daches erst mal das Gemeinschaftsgepäck gleichmäßig verteilt und alles andere besprochen was wichtig ist. Die einsetzende Regenpause reichte dann auf die Minute aus um vom  Start trocken bis zum Ziel am Tempele in Boll zu gelangen. Dort hatten wir zum Glück wieder ein Dach überdem Kopf von wo aus wir zusehen konnten wie die Besucher des nahe gelegenen Grill- und Spielplatzes flucht artig und klatschnass den Platz verliesen.Weiterlesen

Qual der Wahl in Unterkäpplingen

Der Lagerplatz

Am 02.06. Brachen wir mit unseren Fahrrädern nach Unterkäpplingen auf. Einem fiktiven Dorf Westlich von Dettingen. Bevor wir zusammen mit den anderen 198 Pfadfindern unsere Zelte aufschlugen galt es jedoch sich für einen der beiden Bürgermeister zu entscheiden, welche die kommenden 4 Tage über das Dorf regieren würde. Und so musste jeder von uns abstimmen ob er für Julian S. (für Geschnetzeltes mit Pilze und gegen Helene Fischer) oder Lukas H. (für mehr rote Gummibärchen und 20%  auch auf Tiernahrung) stimmt. Nach der Stimmenauszählung wurde dann Abends am Lagerfeuer das Ergebnis verkündet. Überraschenderweise hatten beide gleich viele Stimmen und somit auch beide gewonnen. Also galt es sich die nächsten Tage den Launen Beider hinzugeben. Weiterlesen