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Casino

Nicht ganz so gut besucht wie das Zeller Funkenfeuer aber trotzdem sehr spaßig ging es zur selben Zeit beim Casinoabend der Pfadfinder in Göppingen zu. Zu diesem waren wir nämlich von unserem Partnerstamm in Göppingen eingeladen worden. Als Auftakt zum Abend gab es erst Mal ein paar Gruppenspiele und ein gemeinsames Abendessen zum gegenseitig kennen lernen. Frisch gestärkt mit Hotdogs und mit neu kennengelernten Spielkameraden ging es dann gegen 20 Uhr an das Besetzen der Spieltische. Gespielt werden konnte von Roulette und Black Jack bis hin zu Casino untypischen Spielen wie Kniffel und Mau Mau. Auf jeden Fall war für jeden etwas dabei bei dem er sein Talent im vermehren seines Spielgeldes beweisen konnte. Wer dennoch vom Pech verfolgt wurde hatte beim Dartspielen die Chance ohne Einsatz an neue Münzen zu kommen. Mit diesen konnte man dann weiter zocken oder sich an der Bar einen von vielen leckeren Cocktails holen. Viel zu schnell ging der Abend für uns leider zu Ende und wir verabschiedeten uns von den Göppingern welche die Nacht dort verbrachten und im Gegensaz zu uns erst am nächsten Morgen heimgingen. Das nächste Mal werden wir dann vermutlich auch mit übernachten.

Schlittenfahren mit Hindernissen

Nach dem die Schneelage bei uns im Ort leider eher zu wünschen übrig lässt, ging unser erster Stammesausflug dorthin wo man wirklich Schlittenfahren kann; ins Allgäu. Schnee ohne Ende, Ein Lift der ein mit samt Schlitten an den Start bringt, von Start bis Ziel über 5 km Rodelstrecke, also über 30 min am Stück mit dem Schlitten Berg abfahren, super Wetter, hammer Aussicht ,… Ok nicht Ganz. Es hat zwar nicht geregnet, sondern war einfach nur sau kalt und sehr neblig, was die Aussicht auf maximal 5 Meter beschränkte. Also gerade genug um grob zu erkennen wann die Strecke eine Kurve macht oder um spontan auftauchenden Hindernissen ausweichen zu können. So musste durch aus bei den Abfahrten regelmäßig Zwischenstopps gemacht werden um zu kontrollieren ob auch alle richtig abgebogen sind. Mittags gab es eine große Vesperpause auf dem Gipfel. Wie die Aussicht vom Mittag – so der Name des Berges – ist konnten wir allerdings nur an Hand verschiedener Plakate und Flyer erahnen. Selbst beim Liften konnte manStellenweiße weder Boden, Bäume, geschweigenden den Vordermann sehen. Nichtsdestotrotz war es trotzdem ein gelungener Sonntag bei dem jeder von uns immerhin fast 50 km Schlittengefahren ist.

Einmal im Jahr Film schauen ist OK

Dafür dann aber gleich solang bis alle eingeschlafen sind. So ungefähr muss man sich die Weihnachtsübernachtung der Waldwölfe vorstellen. Klar passiert da auch noch mehr als nur Film schauen aber im Grunde ist das dann doch der Hauptteil. Freitag Nachmittag vor Weihnachten ging es los. Nach dem das Gepäck verstaut war bekamen die Sipplinge der Waldwölfe ein GPS-gerät in die Hände gedrückt. Damit galt es Koordinaten anzulaufen und an diesen angekommen kleine Rätsel oder Aufgaben zu lösen um die nächsten Koordinaten zu erhalten. Nach 4 km im Nieselregen erreichten alle die eingeheizte Lagerhalle in Hattenhofen, welche als Unterkunft für die Filmnacht diente.

Doch bevor es soweit war musste erstmal alles andere erledigt werden. Gemeinsam wurde das Abendessen zubereitet, aus Paletten eine große Tafel für alle 14 Teilnehmer gebaut, Beamer und Anlage aufgebaut und die Schlafsäcke vorbereitet. Der erste Film lief dann gegen 20 Uhr. Passend zur Weihnachtszeit einigte man sich auf Kevin allein in New York und setzte sich zum Ziel möglichst viele weitere Filme aus der mitgebrachten Sammlung anzuschauen. So ganz ging das dann allerdings doch nicht auf. Bereits beim zweiten Film (Madagaskar 2) vielen die Ersten in einen tiefen Schlaf und das der dritte und letzte Film in der Mitte abgebrochen wurde bekamen dann nur noch die Mitarbeiter und weniger als eine Handvoll der Kinder mit.  Heißt ab halb 1 waren alle im Bett und dank Rolladen kam auch keiner vor halb Neun aus seinem Schlafsack wieder heraus. Nach einem Ausgiebigen Frühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen und dem Aufräumen und Putzen der Halle ging dann auch für die Waldwölfe das Pfadijahr 2017 zu Ende.

Badeausflug

Mit etwas mehr Wasser als die Tigermücken kamen am Samstag die Waldwölfe in Kontakt. Es stand mal wieder ein Sippenausflug an. Morgens um 8 Uhr ging es los nach Neckarsulm in das Erlebnisbad AquaToll. Die Fahrzeit von einer guten Stunde reichte genau aus um in Ruhe Asterix und Obelix zu hören und nochmal Energie für das Bad zutanken. Als einer der Ersten im Bad wurde sofort die Wildwasserrutsche erobert. Eine Rutsche die dem Wasserlauf eines Wildwasserflusses nachempfunden ist und eine dementsprechend reißende und starke Strömung hat. Natürlich hat das Bad noch deutlich mehr zu bieten; Whirlpools, Piratenlandschaft, Thermal- und Tobebecken, Röhrenrutsche, Dampfbad und vieles mehr. Jedoch konnte nichts davon längere Zeit von der Rutsche ablenken. Ein Glück für das Mitarbeiterteam; immerhin gab es so pfadfinderfreie Bereiche, in denen man nicht Gefahr lief getunkt zu werden. Zwischendurch wurde dann noch das hauseigene Kiosk für eine kleine Verschnaufs- und Essenspause genutzt. Vier Stunden nach Einlass ging es allerdings leider schon wieder zurück. Sauber und mit dem ein oder anderen blauen Fleck mehr waren sich am Ende alle einig: Sollten wir mal wieder hingehen, dann kaufen wir uns Tageskarten.

Was passiert eigentlich wenns brennt.

Mit dieser Frage beschäftigten sich letzten Freitag die Tigermücken aus diesem Grund traf man sich nicht wie sonst am Bauwagen, sondern an der Feuerwache in Zell. Unter fachkundiger Leitung von Thomas Siller, Stefan Seeger und Levi wurde anhand eines fiktiven Brandes gemeinsam erarbeitet was eigentlich passiert, wenn man die 112 wählt. Wo dann das Telefon läutet, was man sagen muss, wann man wieder auflegen darf und wie die Zeller Feuerwehrmänner und Frauen davon erfahren wo sie hinmüssen.

Im Anschluss wurde die Einsatzkleidung und die Atemschutzgeräte in Augenschein genommen bevor es dann an die großen Feuerwehrautos ging. Luke für Luke wurde an den Fahrzeugen geöffnet und in Augenschein genommen, bis jeder alles mal gesehen hatte und sein Wissenshunger gestillt war Zum Schluss durfte dann jeder ins Feuerwehrauto steigen und wurde nachhause gefahren.

 

Die Tigermücken sind sich einig: auch wenn der Besuch kurz war hat er trotzdem viel Spaß gemacht und war sehr spannend. Deshalb möchten sie sich hier nochmals ganz herzlich bei der Zeller Feuerwehr für die Führung bedanke.

Hajk mit Halstuchübergabe

Pünktlich zum Abmarsch um 16 Uhr kam der Regen. Eher ungeschickt wenn man vor hat wandern zu gehen. Erst recht wenn man zwei Tage Wandern und die Nacht im Freien verbringen will. Aber was ein richtiger Pfadfinder ist lässt sich von sowas nicht aufhalten. So wurde im Schutze eines Daches erst mal das Gemeinschaftsgepäck gleichmäßig verteilt und alles andere besprochen was wichtig ist. Die einsetzende Regenpause reichte dann auf die Minute aus um vom  Start trocken bis zum Ziel am Tempele in Boll zu gelangen. Dort hatten wir zum Glück wieder ein Dach überdem Kopf von wo aus wir zusehen konnten wie die Besucher des nahe gelegenen Grill- und Spielplatzes flucht artig und klatschnass den Platz verliesen.Weiterlesen

Qual der Wahl in Unterkäpplingen

Der Lagerplatz

Am 02.06. Brachen wir mit unseren Fahrrädern nach Unterkäpplingen auf. Einem fiktiven Dorf Westlich von Dettingen. Bevor wir zusammen mit den anderen 198 Pfadfindern unsere Zelte aufschlugen galt es jedoch sich für einen der beiden Bürgermeister zu entscheiden, welche die kommenden 4 Tage über das Dorf regieren würde. Und so musste jeder von uns abstimmen ob er für Julian S. (für Geschnetzeltes mit Pilze und gegen Helene Fischer) oder Lukas H. (für mehr rote Gummibärchen und 20%  auch auf Tiernahrung) stimmt. Nach der Stimmenauszählung wurde dann Abends am Lagerfeuer das Ergebnis verkündet. Überraschenderweise hatten beide gleich viele Stimmen und somit auch beide gewonnen. Also galt es sich die nächsten Tage den Launen Beider hinzugeben. Weiterlesen